Menningen
Ein Stadtteil von Merzig
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Der südlichste Stadtteil von Merzig im Saarland
Die Chronik von Menningen
Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte im Jahre 1492 als >>Mennick<<. Der Name wird gedeutet als >>Mandiacum<<, d.h. Siedlung des Mandius. Die Gegend des Bietzerberges war schon früh besiedelt. Es gibt neolithische Funde bei Bietzen und Menningen. Auch römische Funde sind in der Umgebung bekannt. Man nimmt an, das diese um die Zeit der fränkischen Landnahme im 6 Jahrhundert nach Christus entstanden sind. Buosinga (Bietzen) Harlingen, Menningen bildeten eine Bann- und Flurgemeinschaft und sind seit altershehr eine Einheit sowohl als Pfarrei als auch als politische Einheit. Am Ende des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gehörten die Orte zum Kurfürstentum Trier. Der Bietzerberg gehörte dann zu dem Kondomium Merzig-Saargau, in dem sowohl Kurtrier als auch Lothringen die Landeshoheit hatten. Dieses Kondominium bestand von 1368 bis 1778.
Menningen bei Merzig
Den Stadtteil Menningen (637 Einwohner) erreichen Sie über die Bundesstraße B 51. Hier zeigt sich Ihnen ein kleiner Saalbau, die Kapelle St. Clemens, die aus der Mitte des 18.Jahrhunderts stammt und 1951,1998 und 2009/2010 renoviert wurde/wird. In der Kapelle sind ein Barockaltar mit Figuren des heiligen Clemens und zweier Bischöfe (um 1770), eine Kommunionbank, ein Gestühl mit Wangen aus dem 18.Jahrhundert zu sehen. Außerdem steht rechts neben dem Aufgang zur Kapelle ein Wegekreuz aus dem Jahr 1748.
Im Naherholungsgebiet ,,Mühlental" (Parkplatz unmittelbar an der B 51) mit bequemen Spazierwegen, Bachlauf und altem Baumbestand können Sie Spaziergänge über die Höhenwanderwege und auf dem neuen Wanderweg " der Bietzerberger" zum Fischerberghaus (Restaurationsbetrieb) des Saarwaldvereines, unternehmen. Eine Schutzhütte am Aussichtspunkt ,,Freizeitplatz auf Gruden" laden ein. Beim Verlassen des Stadtteiles Menningen in Richtung Saarfels haben Sie am Ortsausgang einen herrlichen Blick über das Saartal und den Niedzufluß.
Obst und Weinbau in Menningen
1936 zählte der Kreis 26 weinbautreibende Gemeinden. 1964 waren es nur noch fünf, nämlich Beckingen, Besseringen, Menningen, Merchingen und Merzig. Gemeinden also die auch hervorragende Ernsten in marktfähigen Obstsorten haben. Die besten Weinpreise hatten Beckingen, Menningen und Merzig, deren rote Weine gesucht waren und bis 240 Taler für das Fuder einbrachten. Dagegen hielt sich der weiße Wein unserer Lagen nicht und erreichte selten höhere Preise als etwa 120 Taler für ein Fuder. In den schlechten Weinjahren 1850 bis 1856 wurde nur in Menningen und Beckingen gekeltert, während die Weinbergbesitzer von Merzig und anderen umliegenden Orten ihre Trauben auf dem Stock zur Champagnerfabrikation nach Saarbrücken verkauften. Recherche Reinhard Kremer (Autor unbekannt.)
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Alle Motive stammen aus Menningen.
Die Einwohnerzahlen und seine Entwicklung
Jahr Anzahl der Einwohner Entwicklung
1778 9 Ackerleute, 15 Tagelöhner, 15 Bettler
1997 588 Einwohner
2002 592 Einwohner + 4 gegenüber 2001
2003 613 Einwohner + 21 gegenüber 2002
2004 608 Einwohner - 5 gegenüber 2003
2005 615 Einwohner + 7 gegenüber 2004
2006 617 Einwohner + 2 gegenüber 2005
2007 633 Einwohner + 16 gegenüber 2006
2008 642 Einwohner (per 30.06.2008) + 9 gegenüber 2007
2009 637 Einwohner (per 31.12.2010) - 5 gegenüber 2008
2010 632 Einwohner (per 31.12.2010) - 5 gegenüber 2009
2011 635 Einwohner (per 30.06.2011) +3 gegenüber 12/2010
Letzte Aktualisierung der Homepage
Freitag, 27. Januar 2012 um 18:17:13 Uhr.
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